
Seit 2017 veranstaltet die Stadt Frankfurt in diesem Jahr ihre Kinderrechtskampagne Stadt der Kinder, in der Frankfurter Kinder und Erwachsene viel über die Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention lernen können. Zwischen dem 01. Juni und dem 07. Juni 2025 wird es in der gesamten Stadt und ihren Stadtteilen circa 80 Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene geben. Das digitale Veranstaltungsprogramm ist ab jetzt online und hier zu finden: Veranstaltungsprogramm
Oberbürgermeister Mike Josef, der Schirmherr der Kampagne ist, lädt alle Frankfurter:innen egal welchen Alters zur Teilnahme ein: „Auch wenn wir in Deutschland in einem reichen Land leben und Frankfurt eine Stadt ist, die sich traditionell für Kinder und ihre Interessen einsetzt, ist das Thema Chancengleichheit und Kinderarmut wichtig. Es hat Konsequenzen, die sich lebenslang fortsetzen.“ Die Kinderrechte, so Josef, seien ein sehr guter Rahmen, das Thema besser zu verstehen und miteinander ins Gespräch zu kommen: „Frankfurt hat eine lange Tradition in der Arbeit für und mit den Kinderrechten. Sie begleiten uns das ganze Jahr – in der Woche ab dem 01.06. sind sie besonders sichtbar.“
Stadträtin Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, freut sich über die Vielfalt der Themen, die in diesem Jahr in den Projekten und Veranstaltungen eine Rolle spielen: „Leben und gute Lebensbedingungen klingt erst einmal wenig konkret und schwer fassbar. Gerade dadurch haben sich aber sehr viele verschiedene Zugänge zu den Artikeln ergeben: Welche Rolle spielt eine gesunde und natürliche Umwelt für das gute Aufwachsen von Kindern? Was ist mit Gewalt in Familien, oder Armut? Welche Vorstellungen haben Kinder von der Zukunft, und wie würden sie sie gestalten? Durch all diese verschiedenen Ansätze wird erst klar, was alles in diesen Rechten steckt.“
So veranstalten beispielsweise mehrere Einrichtungen in der Innenstadt einen Sternmarsch (ab 14 Uhr) mit Kundgebung (ab 14:30 Uhr) auf der Hauptwache, um ein starkes Zeichen für die Rechte von Kindern zu setzen.
Im diesjährigen Angebot sind Theatervorführungen, Konzerte, Kunst-Ausstellungen, Diskussionsrunden und verschiedenste Workshops zu finden. Die Veranstalter:innen sind Kindereinrichtungen, Vereine, Kinder- und Jugendhäuser, Schulen, mehrere Museen und Ämter, Bibliotheken sowie Kinderbeauftragte in den Stadtteilen. Sie alle machen sich für die Bekanntmachung und Umsetzung der Kinderrechte stark - viele von ihnen seit Beginn der Kinderrechtskampagne im Jahr 2017.
Das digitale Veranstaltungsprogramm der Kampagne bietet eine Übersicht nach Stadtteilen über alle Events und Projekte. Alle Aktionen sind kostenfrei.




