Steckbrief Kinderbeauftragte/r

OBR9 Ginnheim rawasLiebe Kinder, liebe Eltern,

mein Name ist Rachid Rawas. Ich bin der Kinderbeauftragte für den Stadtteil Ginnheim.

Welche Themen haben Sie in den letzten Jahren am meisten beschäftigt?

Das Thema Kinderbetreuung und Horteinrichtungen hat bei uns in Ginnheim eine große Welle geschlagen. Bislang gibt es noch keine dauerhaften Lösungen. Das andere Thema ist die Beteiligung an Veranstaltungen der Institutionen vor Ort z.B. dem Caritas-Verband oder dem Kinder- und Familienzentrum Ginnheim (KiFaZ), Zarakali oder Colorado. Ich zeige dort Präsenz und bin einfach dabei, was die Veranstalter freut. Bei den Veranstaltungen verteile ich "give-aways" und mache Werbung in eigener Sache, denn die Kinder fragen mich dann: "Was ist denn ein Kinderbeauftragter?".
Ansonsten finde ich gut, dass wir auf politischer Ebene in unserem Ortsbeirat als Kinderbeauftragte wahrgenommen werden.

An was arbeiten Sie zur Zeit?

Im Moment wünsche ich mir wieder Kontakt zur "AG Kind in Ginnheim" aufzunehmen, um deren Engagement für Kinder zu unterstützen und um in Zukunft mit ihnen zusammenarbeiten zu können. Ich setze mich zur Zeit für die Genehmigung von Spielmobilen im Stadtteil ein und möchte diese dann auch im Einsatz begleiten. Die Termine möchte ich gerne mit Unterstützung von Frau Noth auf der Internetseite des Kinderbüros bekanntgeben. Außerdem stehe ich seit einer Woche mit einer Mutter in Kontakt. Wir wollen zusammen mit den Kindern zu Bolzplätzen und Grünanlagen gehen, um zu gucke, was da ist und die Meinung der Kinder einzufangen. Die Ortsbegehungen möchte ich dann in Bildern zeigen.

Was möchten Sie in Zukunft bewegen?

Ich wünsche mir für ganz Ginnheim wiederkehrende Veranstaltungen oder Aktivitäten mit Familien und Kindern. Das ist für das nächste halbe Jahr geplant, wenn das Grünflächenamt die Lern-, Spiel- und Kulturmeile in der Platenstraße fertiggestellt hat. Ich habe mit Zarakali, dem KiFaZ "Morgenstern" und dem Coloradopark abgesprochen, dass wir eine Woche lang Nachbarschafts- und Kinderaktivitäten (inklusive Spielmobil) anbieten. Viele Institutionen, die mit Kindern zu tun haben, sollen dann jedes Jahr eine Woche lang direkt vor Ort Aktivitäten für Kinder anbieten. Diese Aktion soll größer werden als nur ein Straßenfest. Auch an zwei anderen Orten soll in diesem Rahmen ein Spielmobil hingestellt werden. Dazu soll auch die entsprechende Straße gesperrt werden und auch die Nachbarn sollen sich an diesem Prozess beteiligen. Dazu habe ich finanzielle Unterstützung des "Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft" angefordert.
Ich wünsche mir, dass wir, die KollegInnen aus Dornbusch und Eschersheim und ich, uns gegenseitig helfen und unterstützen.

Mit wem sind Sie vernetzt?

Ich besuche alle genannten Institutionen und besonders solche, die etwas mit Kindern zu tun haben. Dadurch ist eine gute Vernetzung gewährleistet. Alle Leute wissen, dass ich der Kinderbeauftragte bin und laden mich ein und ich fühle mich überall herzlich wilkommen. Da ich aus anderen Gründen schon sehr bekannt im Stadtteil war, ist die Vernetzung für
mich kein Problem gewesen.