Sylvia Weber kündigt Ausbau der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Kirchnerschule zum kommenden Schuljahr an

lila pfeilDas Amt für Kommunikation und Stadtmarketing teilt mit: An der Kirchnerschule in Bornheim wird die Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) zum Schuljahr 2017/18 um 30 zusätzliche Plätze ausgebaut.

„In einem gemeinsamen Gespräch mit der Schulleitung und dem Träger der ESB ist es gelungen, auf den hohen Bedarf an Betreuungsplätzen im Stadtteil zu reagieren und weitere Betreuungsplätze einzurichten. Mit dem Ausbau der ESB können alle Grundschulkinder der Kirchnerschule versorgt werden, die noch einen Betreuungsplatz benötigen“, so Integrations- und Bildungsdezernentin Weber zufrieden.

Gerade im dicht bebauten Stadtteil Bornheim sei es schwer, kurzfristig Betreuungsplätze zu schaffen. Weber schätzt die Bereitschaft aller Beteiligten zum Ausbau der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Kirchnerschule deshalb umso mehr: „Ich möchte mich bei KidS Frankfurt (KidS an der Kirchnerschule) und der Schule für ihr Engagement herzlich bedanken. Mir liegt eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Betreuung der Schulkinder am Nachmittag sehr am Herzen. Darum freut es mich, dass wir an der Kirchnerschule gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben.“

Im Schulbezirk der Kirchnerschule können nach der Erweiterung der ESB 175 Kinder mit einem Hortplatz und 145 Kinder mit einem Betreuungsplatz bis 17 Uhr durch die ESB versorgt werden.

Das Engagement der Dezernentin endet jedoch nicht mit der Aufstockung der ESB: „Mein Dezernat sucht und prüft weiterhin potentielle Liegenschaften in Bornheim und im Nordend, um auf die Bedarfe in den Stadtteilen zu reagieren und das Angebot an verlässlichen Betreuungsplätzen zu erweitern“, kündigt die Stadträtin an.

Auch der Hortausbau wird wie angekündigt wieder verstärkt umgesetzt. Bereits derzeit sind Erweiterungen der Hortkapazitäten in Planung: „Künftig stehen Mittel für den Ausbau von 350 Hortplätzen pro Jahr zur Verfügung. Ab 2018 kann somit der Platzausbau für Kinder im Grundschulalter insgesamt pro Jahr mehr als verdoppelt werden“, so Weber. Die Bildungsdezernentin führt weiter aus: „Darüber hinaus erarbeiten wir zurzeit ein einheitliches Ganztagskonzept, das perspektivisch an allen Frankfurter Grundschulen umgesetzt werden kann. Mein Ziel ist, dass es künftig in Frankfurt flächendeckend ganztägig arbeitende Schulen gibt, die mit den Vereinen sowie Bildungs-, Jugend- und Kultureinrichtungen in den Stadtteilen zusammen arbeiten“, sagte die Stadträtin abschließend.