Bildungscampus Gallus wird gemeinsam geplant

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main

Das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing macht bekannt: Bei einem Besuch der Initiativen im Gallus erläuterte die Dezernentin für Integration und Bildung Sylvia Weber in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern aus Institutionen, Anwohnern und Schulen die Zukunft des Bildungscampus Gallus. „Ich habe den Bildungscampus ganz oben auf meiner Agenda“, so Stadträtin Sylvia Weber. „Der Stadtteil Gallus soll im Rahmen einer gut aufgestellten Bildungslandschaft aufgewertet werden und Vorbild für weitere Entwicklungsmaßnahmen sein“, kündigte Sylvia Weber an.

Eine umfängliche Beteiligung des Stadtteiles, der Initiativen und der Nutzer ist für den Herbst 2017 geplant.

Der Beteiligungsprozess soll innerhalb von sechs bis acht Monaten ein schlüssiges Konzept für das Areal, beginnend am Gesamtkomplex Paul-Hindemith-Schule bis hin zum alten Sozialrathaus in der Krifteler Straße, erarbeiten. „Das wird ein spannender Prozess, ich rufe ausdrücklich zum kreativen Denken auf“, sagt Sylvia Weber mit Blick auf die Möglichkeiten, die das Areal bietet.

Beim Bildungscampus Gallus gehe es um die Einbettung und Verbindung der „Neuen Gymnasialen Oberstufe“ mit der Paul-Hindemith-Schule, die Errichtung zweier neuer Kindertageseinrichtungen sowie der Integration eines Kinder-und Jugendhauses. Die Nutzbarkeit für Initiativen und Stadtteilbewohner habe eine besondere Priorität. „Es soll ein guter Lebens- und Lernort mit hoher Integrationskraft entstehen, der soziale Ungleichheit und Segregation entgegen wirke.“

Nach der Erstellung des Konzeptes für den Bildungscampus werde im Rahmen der weiteren Planungsphase ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Gegenwärtig würden noch Standorte für die Auslagerung von vier Einrichtungen geprüft, die natürlich im Gallus bleiben sollen. Die Liegenschaft in der Krifteler Straße, bestehend aus zwei Kindertageseinrichtungen, einem Kinderhaus und einem Jugendhaus soll abgerissen werden und als Neubaufläche zur Verfügung stehen. "Wir wollen neue pädagogische Konzepte mit einer stärkeren Vernetzung der Einrichtungen vereinen und baulich umsetzen", sagt Sylvia Weber.