Oberbürgermeister Peter Feldmann besucht Karl-Kirchner-Siedlung

Oberbuergermeister Peter Feldmann bei Preungesheimer Fruehjahrsputz Copyright Heike LydingDas Amt für Kommunikation und Stadtmarketing veröffentlicht: Am Donnerstag, 20. April, hat in der Karl-Kirchner-Siedlung wieder der traditionelle Preungesheimer Frühjahrsputz stattgefunden. Auf Initiative der Kinderbeauftragten, des Quartiersmanagements und des Preungesheimer Regionalrats sammeln die Kinder der Siedlung mit Abfallbeuteln und Zangen rund um den ehemaligen Rollschuhplatz und den Spielplatz den Müll auf.

Das Stadtoberhaupt lobte während seines Stadtteilbesuchs die Aktion und dankte allen Beteiligten für ihren großen Einsatz. Im Anschluss machte er einen Rundgang in der Siedlung und besuchte dabei Mieter, um sich über die Sanierungsmaßnahmen der Häuser zu informieren.

Oberbürgermeister Peter Feldmann freute sich über die Veränderungen: „Durch die Sanierung wirkt die Siedlung insgesamt heller und freundlicher, die Wohnqualität wurde wesentlich verbessert und aufgewertet. Darüber hinaus sorgen zwei Siedlungshelfer für Sauberkeit in der Siedlung und übernehmen kleinere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Erledigung von Einkäufen für ältere Bewohner und Handwerkertätigkeiten. Ihre Arbeit wird von den Mietern sehr geschätzt.“

Die Karl-Kirchner-Siedlung hat etwa 3.000 Einwohner und umfasst insgesamt 1.333 Wohneinheiten, die meisten davon im Besitz der Wohnheim GmbH. Die Großsiedlung war jahrelang eine begehrte Wohnlage, die jedoch in den 1980er Jahren von ökonomisch und sozial aufstrebenden Mietern verlassen wurde. Hinzugezogen sind oft Bewohner, die über ein geringeres Budget verfügten. Die Verdichtung verschiedenster Problem- und Lebenslagen der Bewohner führten zu einem damals schlechten Image der Siedlung.

Um diesem Image entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen der Bewohner zu verbessern, wurde die Karl-Kirchner-Siedlung bereits im Jahr 2000 in das städtische „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ aufgenommen und ein Quartiersmanagement eingerichtet.

Auch die Wohnheim GmbH setzt sich seit Jahren für die Siedlung ein. Seit 1998 wurden in mehreren Bauphasen die Gebäude grundlegend saniert. Das noch nicht abgeschlossene Sanierungsprogramm beinhaltet die Wärmedämmung der Außenwände, Erneuerung der Außenfassaden und Außeneingänge, den Einbau von Isolierfenstern und Zentralheizungen sowie die Sanierung der Dächer und Balkone. Schließlich wurden die Elektroleitungen erneuert sowie Bäder und Küchen neu gefliest.