Neue Kita für Zeilsheim

Der Reformdezernent erklärt: „Gemeinsam mit dem ämterübergreifenden Arbeitskreis habe ich nicht nur nach Grundstücken gesucht, die für diese Art von Bauten geeignet sind, sondern die vor allem in Stadtteilen liegen, in denen ein besonders hoher Bedarf an Kita-Plätzen besteht. Zeilsheim ist einer dieser Stadtteile, der besonders dringend zusätzliche Betreuungsplätze benötigt. Der aktuelle Versorgungsgrad im U3-Bereich liegt nämlich bei nur sieben Prozent und damit deutlich unter dem städtischen Versorgungsgrad. Wir haben als Stadt Frankfurt mit dieser Art und Weise zu bauen Neuland betreten und freuen uns sehr, dass der Plan aufzugehen scheint.“
Das Konzept, die Verwendung eines Architektenentwurfs für mehrere Kitas, die Beauftragung eines Generalunternehmers und die modulare Holzständerbauweise ermöglicht, mit den finanziellen Mitteln für vier Kitas sechs neue Kitas in Frankfurt zu bauen und damit 600 neue Betreuungsplätze innerhalb kürzester Zeit zu schaffen. „Wir haben vor nicht einmal zwei Jahren angefangen über diese Art des Bauens nachzudenken und feiern heute schon das fünfte Richtfest. Das zeigt, wie schnell die Verwaltung sein kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, berichtet Stadtrat Jan Schneider.
Bildungsdezernentin Sarah Sorge: „Es ist sehr gut, dass wir mit den Modul-Kitas beim Ausbau von Kita-Plätzen schneller vorankommen. Denn Frankfurt wächst und das macht sich insbesondere bei den steigenden Kinderzahlen bemerkbar. Neben der Unterstützung der Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, steht für mich die hohe Qualität der frühkindlichen Bildung in unseren Betreuungseinrichtungen im Mittelpunkt. Denn Kinder brauchen gute Bildungschancen, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts und unabhängig davon, ob ihre Eltern arm oder reich sind. Mit jeder neuen Kita schaffen wir gute und vor allem gerechte Startchancen für alle Kinder, daher freue ich mich über jede weitere Kindertagesstätte in unserer Stadt.“
Der Entwurf für die Modulbaukitas stammt aus der Feder des Frankfurter Architekturbüros Ferdinand Heide. Weitere Modulbaukitas dieser Serie entstehen derzeit im Europaviertel, in Unterliederbach, in Fechenheim und in Eckenheim. Die Fertiggestellung aller sechs neuen Kindertagesstätten ist für die erste Jahreshälfte geplant. Träger der Kita „Blauländchenstraße“ wird die ASB-Lehrerkooperative gGmbH sein.